ITA-SLO: Von Triest nach Slowenien und zurück (5 Tage)

ITA-SLO: Von Triest nach Slowenien und zurück (5 Tage)

Die Gegend rund um Triest eignet sich hervorragend zum Wandern: Das Kalksteinplateau des slowenischen Karst-Gebirges schiebt sich in dieser Gegend bis auf wenige hundert Meter an die italienische Adria heran und schafft damit eine abwechslungsreiche Landschaft aus bizarren Felsformationen, schroffen Abhängen, schattigen Laubwäldern und sorgfältig gepflegten Weinbergen.

Angeregt durch die spannenden Krimis von Veit Heinichen, in denen Commissario Laurenti in Triest ermittelt und die uns seit Jahren von einem Urlaub in Triest haben träumen lassen, ist nun diese fünftägige Rundwanderung entstanden, auf der man die Schönheit der Provinz Triest fast vollständig kennen lernt und außerdem einmal im nahen Slowenien übernachtet.

Der von uns entworfene "Rundwanderweg Triest" verläuft größtenteils auf dem Alpe-Adria-Trail oder der Via Alpina. Einer der landschaftliche Höhepunkt des Triestiner Karst ist mit Sicherheit das Kletter- und Bergsteigerparadies "Val Rosandra", durch das unsere letzte Etappe führt.

Trotzdem ist es unseres Erachtens nicht nur die Landschaft, die den besonderen Charme dieser Fernwanderung ausmacht: Vielmehr sind es die vielen kulturellen und kulinarischen Besonderheiten dieser Region, die nicht nur durch italienische sondern auch durch österreichischen, slowenische und kroatische Einflüsse geprägt ist. Außerdem ist die Stadt Triest ein sehr lohnenswertes Städtereise-Ziel, das im Gegensatz zu vielen anderen oberitalienischen Städten selbst in der Hochsaison nicht überlaufen ist sondern angenehm ruhig und größtenteils untouristisch geblieben ist.

Die ideale Reisezeit für Triest und Umgebung ist im Frühjahr zwischen April und Juni sowie im Herbst im September und Oktober. Im Juli und August ist es oft zu heiß zum Wandern und im Winterhalbjahr ist das Wetter weniger stabil.

Inspirierende Bilder, kostenlose Routendownloads und vieles mehr gibt es auf unserer separaten Info-Website unter www.rundwanderweg-triest.de.

Bewertung

Kondition90%
Landschaft80%
Kultur & Kulinarisches100%
Auswahl an Unterkünften80%

Dauer und Strecke

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Tage
Dauer
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km
Strecke

Höhenmeter

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Anstieg
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Abstieg

Entspannter Aperitivo in der Abendsonne am Canal Grande in Triest

4 Kommentare

  1. Avatar
    Beatrice
    März 29, 2019

    Hallo Frank!
    Wie angekündigt unsere Erfahrungen auf deiner neuen Tour um Triest. Du hast wieder eine sehr abwechslungsreiche und schöne Tour zusammen gestellt. Unsere Anreise machten wir mit dem Auto, welches wir übers Internet im Parkhaus in Triest für eine Woche abstellten (Parclick.de). Ging soweit ganz gut, nur der Infopoint, an dem man das Ausfahrticket bekommt, hatte am Wochenende nicht geöffnet. War aber nicht weiter schlimm, wir lösten es nach unserer Tour. Für die Busfahrten sollte man beachten, dass es keine Tickets im Bus zu kaufen gibt, also vorher besorgen ( wir hatten Glück und konnten einmal ohne Ticket fahren und bei der Rückreise hat uns ein nettes, äteres Ehepaar auf seinem Steifen mit abgestempelt :).
    Für eine Übernachtung in Triest würden wir auch das B&B La Maison de Lulu empfehlen. Sehr sauber, günstig, neu und super zentral.
    In Sistiana waren wir im B&B Bonavia.
    Jeweils super nette Vermieter und klasse Frühstück.
    Wir gingen die ganze Strecke mit guten Outdorschuhen.,da es ja kaum Höhenmeter zu bezwingen gab (Bergschuhe sind nicht erforderlich).
    WICHTIG: Wir würden die Tour NICHT ohne Gps-Tracks empfehlen!!!!
    Danke nochmal!
    Beatrice

    Antworten
    1. Frank
      Frank
      März 29, 2019

      Hallo Beatrice,
      vielen Dank für deine Rückmeldung! Wenn ich mich richtig erinnere, hattest du vor ein paar Wochen zu euren Erfahrungen an der Amalfiküste berichtet, oder? Toll, dass euch auch die Tour rund um Triest gut gefallen hat! Ich glaube ihr seid die ersten, die rund um Triest unterwegs waren – die Seite ist ja auch erst seit dem Jahreswechsel online. Ich werde einige von euren Hinweisen einbauen, sobald ich dafür Zeit finde. Doch in wenigen Tagen geht’s bei mir erst mal nach Faro :-)
      Viele Grüße aus Hamburg!
      Frank

      Antworten
  2. Avatar
    Beatrice & Gerhard
    März 30, 2019

    Hallo Frank,
    da sind wir aber gespannt was du aus Faro zu berichten hast. Ergänzend zu unserem Kommentar möchten wir noch sagen, dass diese Tour ihren eigenen Charme hat. Man wandert ja nicht durch dünn besiedeltes Gebiet und man kommt immer durch Ortschaften, kann entscheiden ob man in ein Cafe, Eisdiele geht oder etwas einkauft. Man trifft sozusagen oft auf Leute, lernt so die Gegend auch ein bisschen von den Menschen kennen. Es ist z.B. nicht immer offensichtlich wann ein „dobre dan“ oder ein „bon giorno“ angesagt ist. Auch wenn man bei den Vermietern bisschen nachfragt (mit Englisch kommt man gut weiter) erfährt man immer interessantes. Wir hatten auch Glück dass wir die Tradition „Osmice“ kennen gelernt haben. Wir haben uns schon gefragt was die Büsche und Wegweiser an Kreuzungen bedeuten. Es hat sich heraus gestellt dass dies den Weg zu Landwirtschaftlichen Betrieben zeigt die ihre selbstgemachten Produkte (Speck, Schinken, Käse … und Wein aus dem Fass) zum Verzehr anbieten. Wir waren mitten unter Einheimischen und haben die Brotzeit sehr genossen. War echt lecker.
    Nach solchen Stopps ist es dann aber auch wieder ruhiger geworden. Dank eurer Auswahl der Strecke (ich glaube es waren 3 oder 4 Naturlehrpfade dabei) konnten man, wer es mag, auch noch interessante Dinge erfahren.
    Wir hatten die ersten drei Etappen richtiges Glück mit dem Wetter, Sonne und eine wahnsinnige Fernsicht auf die noch schneebedeckten Berge. Bei den letzten zwei Tagen hätte es uns zwar fast die Salami aus der Semmel geweht (Bora) aber es hat nicht geregnet. Würden wir die Tour Ende März wieder machen? Ja und Nein. Eine oder Zwei Wochen später wäre zwar die Vegetation schon weiter und es wäre mehr grün aber vielleicht schon wieder etwas überlaufen. So wie es war war es toll, aber wie gesagt, wir hatten auch Glück mit dem Wetter.
    Beatrice&Gerhard

    Antworten
    1. Frank
      Frank
      März 31, 2019

      Hallo ihr beiden,
      vielen Dank für eure Ergänzung! Das mit dem „eigenen Charme“ ist glaube ich eine sehr treffende Beschreibung für diese Gegend bzw. diese Wandertour. Man lernt beim Wandern ein ganz besonderes, eher untypisches Stück Italien kennen. Die Gegend ist nicht so bekannt und beim Wandern bestimmt nicht ganz so spektakulär wie die Amalfiküste, hat dafür aber ihren ganz eigenen Reiz. Die Einkehr in einer der Osmize gehört auf jeden Fall dazu! Schön, dass es euch dort gut gefallen hat!
      Viele Grüße
      Frank

      Antworten

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